Category: Allgemein


Wege

Jeder von uns hat Ziele. Sie sind leuchtend am Horizont. Auch wenn sie manchmal nur ganz klein sind. Dann kommt das Leben mit seinen Hindernissen und stellt uns Stolperfallen. Genau wie hier im Bild das Unkraut die Schienen, überwuchert das Leben den Weg zum Ziel. Dadurch können wir manchmal unseren Weg und unsere Ziele gar nicht mehr erkennen. Wir können nur gewiss sein, sie sind noch da. Wir müssen nur die Hindernisse überspringen oder halt das Unkraut jäten. Das kostet oft viel Zeit und Kraft. Vielleicht braucht man dafür auch Hilfe. Der Lohn ist aber groß, wenn man nach der Anstrengung das Ziel erreicht.

Lose

Manchmal ist einfach alles nur grau. Dann hilft auch der gut gemeinte Tipp von anderen nix: „Denk an was Schönes!“ Da ist dann nur Nebel. Probieren Sie es mal. Schreiben Sie jede Woche auf einen bunten kleinen Zettel, was schön in der Woche war. Was hat Sie berührt? Was hat Sie zum Lachen gebracht? Diesen Zettel packen Sie in ein Glas und fangen an zu sammeln. Damit kann man jederzeit starten. Sollte mal wieder ein trüber Tag kommen, dann ziehen Sie einfach ein „Los“ und wecken damit die guten Gedanken wieder auf.

Sektglas

Die altbekannte Frage: Ist das Sektglas zum Jahreswechsel nun halb voll, oder halb leer? Wie immer kommt es auf die Sichtweise an. Klar kann man meckern, dass wir nicht auf rauschenden Festen mit ganz vielen Menschen das Tanzbein schwingen dürfen. Man kann sich aber auch daran erfreuen, gesund und munter mit ein paar guten Freunden ums Raclette sitzen zu können. Nichts ist selbstverständlich! Mir hilft die Dankbarkeit für das was ich habe, wenn ich anfange zu nölen, weil ich meine, dass mir irgendetwas fehlt.

Ruhe

Geht es ihnen auch so? Manchmal, wenn ich mit mehreren Menschen zusammen bin, dann gehen mir plötzlich alle einfach auf den Geist. Das Gerede ist mir dann zu laut oder zu durcheinander. Ich werde unruhig und aggressiv. Nix wünsche ich mir dann mehr als ein bisschen Ruhe. Die nehme ich mir! Ich verlasse kurz die Gesellschaft. Manchmal helfen mir dann schon ein paar Minuten. Nur für mich allein und alles ist wieder gut. Es ist einfach nur wichtig, auf die eigenen Bedürfnisse zu achten. Immer, aber vielleicht besonders an Weihnachten.

Freunde

Für mich sind Freunde eine ganz wichtige Säule im Leben. Ein großer Vorteil ist, man kann sie sich aussuchen ;-) Anders als Kollegen und Familie. Freunde nehmen mich so, wie ich bin und sind für mich da, wenn es mir schlecht gehen sollte. Es ist diese Freiwilligkeit, die so wichtig ist und die Freundschaften besonders macht. Jeder entscheidet selbst, wie oft er sich sehen möchte, wie viel Nähe er zulassen möchte. Wenn es nicht mehr passt, weil das Leben uns verändert, dann kann es auch schon mal sein, dass sich die Wege trennen. Auch das ist vielleicht normal.

Kekse backen

Hoch motiviert wollte ich mal wieder backen. Erst einen Bisquitteig für eine Torte. Rausgekommen ist eine Frisbeescheibe. Mist! Woran liegt es? Egal, die darauf folgenden Kekse mit Baiser Schaum werden bestimmt superlecker! Rausgekommen ist eine einzige undefinierbare Masse auf meinem Blech. Alles ärgern hilft nichts! Schmecken tun die unförmigen Dinger ja dennoch ;-) Ich hab mir dann gesagt: Man kann ja nicht an allen Tagen toll sein…

Karussell

Allein und verlassen steht das Karussell da. Es regnet und von fröhlichen Kindern ist weit und breit nichts zu sehen. Dennoch blinken seine bunten Lichter in alle Richtungen. Stimmungsvolle Musik spielt unverdrossen weiter. Für mich ist es wie ein Sinnbild dafür, nicht aufzugeben. Egal in welcher Situation man gerade steckt.

Gemeinsam

Beim Anbringen meines Vordaches ist es mir wieder klar geworden. Manche Dinge im Leben kann man aber einfach nicht allein bewältigen. Oft ist es einfach besser jemanden um Rat zu fragen, der sich auskennt und dann mit vereinten Kräften gemeinsam die Aufgabe zu bewältigen. Dann ist auch jemand da, der die Last trägt, wenn man selber vielleicht einknickt.

Jeder wie er kann

Hier auf der Autobahn gilt das Gesetz: Jeder wie er kann. Das heißt, jeder in seinem Tempo. Bei den Autos genau wie bei uns Menschen. Wer grad nicht so schnell kann, aus welchen Gründen auch immer, der fährt auf der rechten Spur gemächlich dahin. Sicherlich gibt es Zeiten, in denen es da einfach zu langsam ist. Dann nimmt man halt die mittlere Spur. Wenn man so richtig gut drauf ist, dann darf es auch schon mal rasant auf der linken Spur sein. Wichtig ist zu erkennen, welches Tempo ist für mich grad das Richtige und früh genug die Spur zu wechseln.

Nebel

Wenn unsere Landschaft im Nebel versinkt, alles grau in grau aussieht, dann wissen wir, dass sich der Nebel irgendwann wieder verzieht. Wir wissen nicht wann, aber wir leben in der absoluten Gewissheit, dass es passiert. Genau so sollten wir auch immer vertrauen, dass es wieder bessere Zeiten geben wird.