Tipps und Gedanken


Mist

In den letzten Tagen habe ich folgenden Spruch in einem Buch gelesen.Er bringt hart aber herzlich auf den Punkt, wie wir mit Problemen umgehen sollten und spricht mir aus der Seele.

Wenn das nächste Mal etwas schiefläuft, denke daran:

Ein Haufen Scheiße ist oft der beste Mist für die nächste Ernte.

(Veit Lindau)

Stopp

Ein wenig in Eile, bin ich auf einer neuen Strecke gewalkt. Nur mal schnell, weil danach ein Termin im Kalender stand. Plötzlich stand ich vor geschlossenen Bahnschranken und das wars mit Eile. Warten war angesagt. Waaarten! Erst war ich kurz ein bisschen genervt, dann hab ich mir aber gedacht: Nutze den geschenkten ruhigen Moment. Ich hab mich umgesehen und bemerkt, wie wunderschön der Flecken Natur war. Vielleicht sollten wir viel öfter an den Stopp Schildern des Lebens nicht meckern, sondern den Moment der Ruhe nutzen.

Stolz

Am Samstag war die Einschulung meines Patenkindes. Meine Güte, war sie stolz! Worauf ? Auf eine bunte Tüte aus Pappkarton ? Darauf endlich alt genug zu sein? Darauf „dazu zu gehören“? Sie war einfach stolz auf sich selber. Punkt. Nicht mehr und nicht weniger. Warum meinen wir Erwachsenen, erst stolz auf uns selber sein zu dürfen, wenn wir eine besondere Leistung erbracht haben?

Vergleichen

Bei der Hitze war ich vorige Woche im Freibad. Zwischen vielen Leuten ist mir ein kleines Mädchen besonders aufgefallen. Sie wird bald sechs, hab ich erfahren, und hatte am Tag zuvor ihren Freischwimmer gemacht. Sie war sooo stolz auf sich! Ihre gute Laune und die Stimmung haben sich auf alle Schwimmer in ihre Nähe übertragen. Sie war einfach glücklich über ihre Leistung und hat sich nicht verglichen mit den anderen Menschen, die natürlich alle viel besser und schneller schwimmen konnten. Wann und warum fangen wir damit an, uns ständig mit anderen zu vergleichen?

Das Beste draus machen

Rummel im bekannten Stil ist ja im Moment nicht erlaubt. In unserer Stadt haben sich die Schausteller mit ihren Fahrgeschäften und anderen schönen und bunten Buden überall auf den öffentlichen Plätzen verteilt. Sie versuchen, das Beste aus der jetzigen Situation zu machen. Ist das nicht die große Kunst? Immer zu versuchen, aus dem was uns das Leben bringt, das Beste zu machen ?

Ziele kennen

Vorhin bin ich am Kanal gewalkt. Eine ganze Weile ist ein großer Lastkahn genau in meinem Tempo neben mir her gefahren. Da ist mir wieder klar geworden. Es geht nicht um Kraft und Schnelligkeit. Wichtig ist, dass man sein Ziel kennt.

Kleine Veränderungen

Gestern musste ich aus beruflichen Gründen um 4:00 Uhr aufstehen. Im Normalfall drehe ich mich da noch 10x im Bett um. Allerdings bin ich dadurch in den Genuss dieses wunderschönen Sonnenaufgangs gekommen. Was sagt uns das? Manchmal verhelfen ganz kleine Veränderungen im Leben zu unverhofft guten Ergebnissen.

Neue Herangehensweise

Grad hab ich einen Brummer beobachtet. Er ist durch ein offenes Fenster rein geflogen. Leider hat er nur das offene Fenster nicht wieder gefunden. Unentwegt ist er mit voller Wucht gegen das geschlossene Fenster geflogen. So lange, bis er ermattet liegen geblieben ist. Nach einer Weile hat er sich aber wieder berappelt und ist tatsächlich in die andere Richtung geflogen und siehe da, in die Freiheit. Manchmal hilft es: Entspannen, ausruhen, durchatmen, Flügel putzen und dann mit einer neuen Herangehensweise wieder durchstarten.

Wie auch Albert Einstein schon sagte:

“Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten”

Feste Wurzeln

Als ich diese von Efeu umrankten Bäume gesehen hab, da dachte ich mir: nur mit ganz festen Wurzeln ist es möglich so hoch hinaus zu wachsen. Ist es nicht bei uns Menschen auch so? Wir können nur wachsen, wenn wir fest verwurzelt sind. Ich denke da an Familie, Beziehung, Freunde, Job und Selbstvertrauen. Selbst wenn dann mal ein Wurzelzweig kränkelt oder abstirbt, geben uns die anderen noch genug Halt und Stärke, um weiter zu machen.

Über sich selbst lachen

Gestern guck ich so durch die Statusmeldungen bei whats app. Eine gute Bekannte hat sich selber eine Medaille verliehen. Zur verpeiltesten Mutter der Stadt. Sie hatte vergessen ihre Tochter in die Schule zu schicken, weil sie die Tabelle „wann muss mein Kind zu Corona Zeiten in die Schule“ falsch gelesen hat. Ich musste so lachen und ich liebe Menschen, die sich selbst nicht so wichtig nehmen. Die auch mal über sich selber lachen können. Ich hab dann noch kurz mit der Mutti telefoniert. Sie meinte, dass sich ganz viele ihrer Bekannten zu ihrem Post gemeldet haben. Alle haben gelacht und mit dieser Situation war sie total froh: „Ich hab viele für einen Moment amüsiert und damit war die Welt ein ganz kleines bisschen besser und ich hab dazu beigetragen. Was will man mehr?“