Tipps und Gedanken


Sprache der Liebe

Da versucht man dem Partner alles recht zu machen und irgendwie läuft es doch nicht?

Haben Sie schon was von den fünf Sprachen der Liebe gehört? Wir haben alle Anteile in uns, aber jeder hat andere Prioritäten.

Zweisamkeit

Geschenke

Lob und Anerkennung

Hilfsbereitschaft

Zärtlichkeit

Wichtig ist zu wissen, was brauche ich grad selber? Was ist mir wichtig? Wie ist es beim Partner?

Wenn der Partner sich Hilfsbereitschaft wünscht, dann sind zum Beispiel alle Geschenke vergebens.

Helligkeit

Manchmal scheint alles um uns herum dunkel. Das Leben besteht nur aus Aufgaben, Ge- und Verboten. Dann liegt es an einem selber, ein bisschen Helligkeit ins Leben zu bringen. Wenn das allein zu anstrengend ist, dann darf man sich auch gerne mal Hilfe holen.

Mut

Das Bild sagt mehr als tausend Worte und ist einfach so passend.

Vergleichen

Obwohl ich immer gerne gemalt habe, hatte ich es jetzt aufgegeben. Ich habe den Fehler gemacht, mich mit einer guten Bekannten zu vergleichen. Sie hat mit Mitte 50 das Malen für sich entdeckt und macht es aus dem Bauch heraus perfekt. Meine Schwiegertochter meinte dann: „Kunst liegt immer im Auge des Betrachters. Du darfst dich nicht vergleichen.“ Recht hat sie! Das gilt auch für alle anderen Lebensbereiche. Jeder empfindet Lebensqualität, Schönheit und Freude anders. Da gibt es kein Richtig und kein Falsch.

Ausprobieren

Ich habe einen Kurs gemacht. Zentangle (meditatives Malen). Sagt Ihnen das was? Wenn nicht, ist es hier grad auch egal. Hier soll es nur darum gehen, darauf aufmerksam zu machen, wie gut es tut, mal was Neues auszuprobieren. Nur dadurch kann man auch neue Seiten an sich selber entdecken. Es ist dabei fast zweitrangig, ob es dann letztendlich wirklich etwas für einen ist oder eben auch nicht.

Umgehauen

Als ich irgendwo das Bild gesehen habe, musste ich erstmal herzhaft lachen. Dann habe ich aber gedacht: wie oft geht es uns genauso? Wir machen Dinge, die uns nicht gut tun. Die uns einfach umhauen. Weil wir denken, wir müssen das machen? Weil wir einmal den Weg eingeschlagen haben? Oder einfach, weil alle es so machen? Nicht jeder muss alles können und nicht alles ist für jeden geeignet.   Es gilt, die eigenenen Vorlieben herauszufinden.

Nicht ändern

Wer hat sich nicht schon mal über sie geärgert? Über die Autofahrer, die beim Parken zwei Parkplätze beanspruchen? Können die einfach nicht einparken? Das wäre wohl noch die charmanteste Erklärung. Denken sie nur an sich? Oder denken sie ganz einfach gar nicht? Ich habe keine Ahnung und ich werde das wohl auch nie verstehen. Ich weiß nur, dass ich andere Menschen nicht ändern kann. Letztlich ist es mir wieder passiert. Ich hab keinen Parkplatz gefunden, weil andere zu doof oder egoistisch waren. Diesmal hab ich mich aber nicht geärgert, sondern stattdessen gefragt: „Was ist vielleicht gut an der Situation?“ Ich hab etwas weiter weg geparkt und bin dadurch zweimal am Tag zu einem kurzen Spaziergang an der frischen Luft gekommen.

Achterbahn

Ich kann mich noch gut an ein Gespräch mit einer Bekannten erinnern. Sie meinte: „Mein Leben fühlt sich an, wie in einer Achterbahn. Immer gibt es Höhen und Tiefen.“ Daraufhin habe ich gesagt: „Ich fühle mich eher wie im Karussell. Es hört grad nicht auf.“ Die Bekannte meinte dann ganz spontan: „Oh, dann geht es mir ja viel besser. Ich hab immerhin noch Höhen.“ Genau das ist es! Wahrnehmen, wenn es gut läuft und dann dankbar sein.

Dame

Als ich mich zu der unbeweglichen Dame gesellt habe, wurde mir mal wieder klar: Die Kunst des Entspannens ist so wichtig. Abtauchen in den Moment. Einfach mal nichts tun, aber halt das, was einem gut tut. Nicht zwischendurch aufspringen und nur mal eben den Geschirrspüler ausräumen oder die Küche wischen. Man muss ja nicht so lange sitzen bleiben, wie die Dame ;-)

Geblendet

In einer Sekunde freue ich mich noch über das wunderschöne Wetter, biege mit dem Auto ab und kann von einer Sekunde zur nächsten nichts mehr sehen. So sehr werde ich geblendet und es ist gefährlich. Wieder mal wird mir bewusst, wie nah beieinander gut und schlecht, sicher und gefährlich sein können.