Tipps und Gedanken


Reste

Ist es nicht wie auf unserem Lebensweg? Immer wieder begegnen uns Reste von Verletzungen und Prägungen, die uns irgendwann zugefügt worden sind. Die sich festgesetzt haben und einfach nicht verschwinden wollen. Kalt auf unserer Seele liegen. Vielleicht sollten wir ihnen nicht viel Beachtung schenken und mit der Zeit einfach schmelzen lassen.

Eingefroren

Manchmal sind wir auch wie eingefroren. Haben eine Eisschicht um uns und um unser Herz gelegt. Weil wir Angst haben vor Verletzung und Emotionen. Wie bei den Eiskristallen in der Natur, hilft dann nur Geduld und Wärme.

Innere Stärke

Manchmal legt sich auch auf uns Menschen eine Last, gegen die wir uns nicht wehren können. Genauso, wie hier die Äste sich nicht gegen den Schnee wehren können. Wir fühlen uns machtlos und hoffnungslos. Wir befürchten, daran zu zerbrechen. Dann gilt es, es genau wie die Bäume zu machen. Ruhe zu bewahren und nicht dagegen anzukämpfen. Die Gefühle zulassen und sich auf die eigene innere Stärke besinnen. Darauf zu vertrauen, dass nach jeder schlechten Zeit auch wieder eine gute Zeit folgt, die uns dann auch die nötige Kraft mitbringt.

Schnee

Wie schön wäre es manchmal, einfach Schlechtes hinter sich zu lassen und mit Gutem ganz neu anzufangen. Als hätte Frau Holle da oben den gleichen Gedanken und hat all das Graue mit glitzerndem Schnee bedeckt. Unberührt und frisch liegt er vor mir. Es ist wie mit dem Leben. In jedem kommenden Moment können wir neu entscheiden. In welche Richtung wollen wir gehen? Welche Spuren wollen wir hinterlassen?

Gegenwind

Es ist schrecklich anstrengend auf Dauer gegen irgendetwas anzukämpfen, was man nicht ändern kann. Diese Bäume hier an der Straße haben jahrelang Wind von der gleichen Seite bekommen. Anstatt sich dagegen zu stämmen, sind sie flexibel geblieben und haben sich der Windrichtung angepasst. Manchmal ist es auch für uns Menschen der einfachere Weg. Das gilt es zu erkennen. Welche Situation erfordert welche Maßnahmen?

Kamele

Manchmal gibt es im Leben Situationen, die man einfach nicht ändern kann oder will. Das kam mir in den Kopf, als ich an diesen bunten, mit Schnee bedeckten Kamelen lang gegangen bin. Da hilft dann auch mal der Gedanke: „Rutsch mir doch den Buckel runter oder am Hintern geht auch ein Weg vorbei.“

Glaskugel

Keiner von uns hat eine Glaskugel, mit der er in die Zukunft sehen kann. Sicherlich ist das auch gut so! Viele der riesengroßen guten Neujahresvorsätze sind bestimmt nach zehn Tagen schon im Nirwana verflogen. Keiner kann mit einem Ruck das Große – Ganze verändern. Die Sorgen und Ängste und Hoffnungen, die wir uns um die Zukunft machen. Jeder kann aber nach seinen Möglichkeiten und Wünschen, Schritt für Schritt kleine Veränderungen bewirken. Bei sich selbst und im Umfeld. Überlegen Sie sich, von was Sie in 2020 gerne mehr gehabt hätten. Wenn sie nur jeden Tag ein Prozent mehr Einsatz dafür investieren. Was könnten Sie am Ende 2021 alles geschafft haben?

Jahreswechsel

Jedem Jahreswechsel wohnt ja auch immer ein Zauber inne. Die Hoffnung, Schlechtes hinter sich zu lassen und mit Gutem ganz neu anzufangen. Gerade in diesem Jahr empfinden wir das wohl alle ganz intensiv. Diese Hoffnung ist so positiv und sie gibt die Kraft, noch die letzten Meter hinter sich zu lassen….

Alles hat seine Zeit

Wird dieser Weihnachtsmann jetzt auch recycelt? Der Arme! Oder kommt er einfach in drei Monaten als Osterhase neu auf die Welt und kann dann wieder fröhlich und erholt den Autofahrern zuwinken. Ich drück ihm die Daumen ;-)

Mistel

Soll ein Kuss unter einem Mistelzweig nicht ewige Liebe bringen? Diese vielen Misteln hier im Baum haben mich darüber nachdenken lassen. Nutzt hier nicht die Mistel den Baum aus? Ist es eine Abhängigkeit? Geht es hier um Vertrauen? Vielleicht hat sich der Baum daran gewöhnt? Oder profitieren Mistel und Baum von der Beziehung? Sind beide zusammen stark? Vielleicht gehört das tatsächlich auch alles im richtigen Maß zur ewigen Liebe…